Klassenfahrt der Klasse 6b der
Städt. Realschule Werl
vom 5. bis zum 9. Mai 2008
nach Cuxhaven-Duhnen

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Unsere Jugendherberge
Montag, 5. Mai 2008
Um 7:50 Uhr trafen alle aufgeregt und erwartungsvoll auf dem Schulhof ein.
Der Riesenbus kam auch endlich um 8.15 Uhr. Das Kofferverladen war so anstrengend, dass dem Busfahrer die Hose platzte. Endlich ging es um 8.30 Uhr los. Nach ca. 2 Stunden machten wir unsere erste Rast in Vechta. Stefan besorgte sich seine heiß geliebten Pommes, doch leider versalzte sie ihm Florian. Nach kurzer Zeit ging es dann weiter Richtung Bremen. Dort angekommen, machten wir uns auf, die wunderschöne Altstadt zu besichtigen. Hier schauten wir uns die Böttcherstraße, den berühmten Roland, das Rathaus, die Bremer Stadtmusikanten, den Dom, den schaurigen Bleikeller mit mumifizierten Leichen und schließlich das Schnoorviertel an.

Um 14.00 Uhr machten wir uns auf zu unserem eigentlichen Ziel, Cuxhaven. Je näher wir ihm kamen, desto lauter und aufgeregter wurde die Stimmung im Bus. Nach mühsamem Kofferschleppen erreichten wir schließlich unsere Zimmer. Einigen waren sie zu winzig, anderen reichten sie aus. Von der ersten Mahlzeit waren alle angenehm überrascht. Am Abend gingen wir zum Strand, um das Meer zu sehen, doch leider war es vor uns geflohen. Es war nämlich Ebbe. Nach einem Rundgang durch das Dorf und der Verkündung des Tagesplanes für Dienstag, begann für uns um 22 Uhr die „Nachtruhe“. Ich wusste gar nicht, dass eine Ruhe so laut sein kann. Gegen 3.40 Uhr wurde die „Ruhe“ dann schließlich leise und ging in ein gleichmäßiges Schnarchen über.
Dienstag, 6. Mai 2008
Der kurze Schlaf wurde um 6.40 Uhr durch unangenehme Klopfgeräusche unserer Lehrer abgebrochen. Nach reichhaltigem Frühstück stand ein strammer einstündiger Fußmarsch nach Sahlenburg an. Forschen Schrittes ging Herr Pickmeier voran und Herr Pieper musste die von der letzten Nacht Geschwächten und die Fußkranken am Schluss antreiben. Dann gingen wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer Meeresbiologin ins Watt, um viele Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaft kennen zu lernen.
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Stärkung mit dem Lunchpaket nach der Wanderung

Am Nachmittag unternahmen wir einen neuen Versuch, das Meer zu finden. Und siehe, es war da. Die Temperaturen waren so angenehm, dass einige sich in die Fluten stürzten.
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Andere sonnten sich am Strand oder vergruben Esma im Sand.
Danach hatten wir endlich Freizeit und konnten nach Herzenslust in Duhnen - City einkaufen.
Nach dem Abendessen hatten Herr Pieper und Herr Pickmeier noch eine Überraschung für uns. Damit wir diese Nacht gut schlafen konnten, stand eine Wanderung zur Kugelbake an…
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und alle haben sehr gut
geschlafen! |
Mittwoch, 7. Mai 2008
Um 7.30 wollte Herr Pieper uns wecken, aber die Mühe war vergebens, denn alle waren schon wach. Nach dem Frühstück holte uns ein Bus ab, der uns nach Bremerhaven brachte. Unsere erste Station war das Schifffahrtsmuseum.
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Das Highlight des Schifffahrtsmuseums war eine originale Hansekogge, ein Handelsschiff aus der Zeit des Mittelalters. Das Museum zeigte viele Einzelheiten über die Schifffahrt. Im Keller konnten wir an Modellschiffen unsere Tauglichkeiten als Kapitän unter Beweis stellen.
Nach dem Mittagessen bei schönstem Sonnenschein zogen wir weiter zum Deutschen Auswanderer Haus. Jeder bekam eine Person zugewiesen, die über Bremerhaven aus Deutschland ausgewandert ist. In verschiedenen Teilen des Hauses konnte man manches über sie oder ihn erfahren. Es wurde uns z.B. gezeigt, unter welchen Bedingungen sie auf Schiffen reisen mussten. Es waren insgesamt 7 Millionen, die mit dem Schiff auswanderten.
Nach der Begegnung mit den Auswanderern konnten wir im Columbuscenter noch etwas
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shoppen gehen. Danach zeigte uns der Busfahrer den Überseehafen, in dem tausende von Autos zum Verladen auf riesigen Schiffen bereitstanden. |
Nach dem Abendessen zogen wir noch einmal zum Strand, um uns richtig auszutoben. Allerdings hatte sich das Wasser schon wieder verabschiedet. Vier bekannte Damen und Herren der Klasse meinten, sich nicht an Regeln halten zu müssen und gingen sehr weit ins Watt hinaus, was unsere Lehrer ausdrücklich verboten hatten. Als besondere Anerkennung dafür durften sie am letzten Morgen den beliebten Tischdienst übernehmen.
Donnerstag, 8.Mai
Nach einer ausgesprochen ruhigen Nacht wurden wir um 7.15 Uhr von unseren Lehrern geweckt. Das Frühstück schmeckte uns gut und dann ging es zum Hafen, denn heute wollten wir in See stechen. Zunächst hatten wir großes Glück, denn von der Alten Liebe aus konnten wir eines der größten Segelschiffe der Welt und ein riesiges Passagierschiff vorbeiziehen sehen.
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Anschließend bestiegen wir die Jan Cux II und verließen den Hafen in Richtung Seehundsbänke. Einigen wurde es bei dem Seegang etwas mulmig. Bei den Seehundsbänken konnten wir leider nur einen Seehund entdecken.
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Dann zog plötzlich Seenebel auf, und wir hatten Schwierigkeiten, nach Cuxhaven zurückzukehren. Schließlich gelang es unserem Kapitän doch, in den sicheren Hafen zu finden. Die Seehunde haben wir uns schließlich im Kurpark angesehen.
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Schließlich plagte uns der Hunger. Zum Glück kamen wir an Imbissständen vorbei, wo es leckeren Fisch gab. Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Jugendherberge. Unterwegs hatten wir einen herrlichen Blick auf Meer und Strand. Unterwegs sahen wir noch riesige Frachter in Richtung Nordsee fahren, dabei wurde uns wieder bewusst, dass wir uns an der meist befahrenen Schifffahrtsroute der Welt befanden. Als wir an der Herberge ankamen, hatten wir noch Zeit und konnten noch einmal in den Ort gehen, um Souvenirs zu kaufen. Nach dem Abendessen zogen wir noch einmal zum Strand um uns vom Meer zu verabschieden. In der Jugendherberge verkündete uns Herr Piper, dass wir unsere Zimmer für die Abreise putzen und unsere Koffer packen sollten. Alle waren etwas traurig, dass die schöne Zeit schon um war.
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Freitag, 9.Mai
Nach einer erholsamen Nacht, räumten wir unsere Zimmer aus und gingen zum Frühstück.
gehen. Danach hieß es: „Der Bus ist da!“
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Nun wurde unser Gepäck verstaucht und dann ging es los Richtung Heimat. Nach etwa 2,5 Stunden machten wir Rast in der Raststätte Dammer Berge. Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter und um 14.20 Uhr rollten wir auf den Schulhof der Städtischen Realschule Werl, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwarteten. |
