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    Was ist überhaupt Fairmobil?

    Fairmobil ist ein Projekt, das nur für die Kinder aus der 5.und 6. Klasse angeboten wurde.
    Ein Tag voll gepackt mit interessanten Spielen.
    Den Kindern soll gezeigt werden, wie man miteinader umgeht, zusammenarbeitet und dabei auch Spaß haben kann.
     

    Wer war daran beteiligt?

    Schüler aus den 9. und 10. Klassen, die als Streitschlichter fungieren. Sie haben die einzelnen Übungen geleitet und zusätzlich waren 2 Erwachsene vom Fairmobil dabei, die alles leiteten und kontrollierten. Ungefähr 180 Schülerinnen und Schüler waren an dem Event beteiligt.
     

    Was mussten die Kinder machen?

    Die Kinder sollten miteinander kommunizieren und vor allem war Sinn der Sache, dass Kinder zusammenhalten.
     

    Ein Zeitungsausschnitt:

    Nichts für Einzelkämpfer

    Projekttage für 180 Mädchen und Jungen

    WERL (kari) Rosi wird heute auf Händen getragen — dabei hat sie noch nicht einmal Geburtstag. Ihre zierliche Mitschülerin durch ein Geflecht aus Gummibändern zu transportieren ist nur eine Aufgabe, die die Realschüler während der Projekttage mit dem ,,Fair Mobil“ bewältigen müssen.
    Konfliktfähigkeit und Teamgeist sollen 180 Fünft- und Sechstklässler der Städtischen Realschule in den nächsten Tagen entwickeln oder steigern. Dafür sollen sie in kleinen Gruppen einen Aufgaben-Parcours in der Turnhalle bewältigen.
    Eine Herausforderung ist dabei der ,,Zaunkönig“. Zwischen zwei Stahlpfosten sind Gummibänder gespannt. Die Gruppe soll nun durch das Geflecht gelangen, ohne die Bänder zu berühren. Kniffelig ist auch die Aufgabe ,,Gekonnt geküsst“. Dabei muss ein Schüler nach der Anleitung seiner Mitschüler mit einer Stange einen hinter seinem Rücken befestigten Ballon zerstechen.
    Bei allen Aufgaben steht der Teamgeist im Vorderund - Einzelkämpfer haben es schwer.
    Das Projekt ,,Fair Mobil“ macht auf Anregung von Ideengeberin Birgit Hilkenbach schon zum zweiten Mal Station an der Städtischen Realschule. Gefördert wird das Projekt von der Gelsenwasser AG. Koordinator ist Roland Niemand, Leiter der Erprobungsstufe.
    Das ,,Fair Mobil“ ist für Kinder und Jugendliche von zehn bis 16 Jahren entwickelt worden und enthält verschiedene Parcoursstationen für Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnis-Spiele. So sollen die Mädchen und Jungen in einer Zeit, wo Fußballspiele oder Kletterpartien eher am Computer ausgetragen werden, Erfahrungen aus ,,erster Hand“ machen können. So sollen Unfälle vermieden und Gewalt verhindert werden.
    Dabei ist es allen beteiligten Parteien wichtig, nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger vorzugehen, sondern mit Themen aus der Lebens- und Ideenwelt der Jugendlichen ein sprachlich und zielgruppengerecht aufbereitetes Angebot zu bieten.
    (Westfalenpost vom 19.4.2005)

    Ein weiterer Pressebericht:
    Klima verbessern

    „Fair Mobil“ wieder zu Gast an der Städtischen Realschule

    Werl. Aller guten Dinge sind in diesem Fall zwei. Denn zum zweiten Mal macht jetzt das „Fair Mobil“ Station an der Städtischen Realschule. Hintergrund dieser Aktion ist die Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur für mehr Sicherheit an den Schulen.
    Für Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren wurde das „Fair Mobil“ entwickelt. Das mobile Einsatzfahrzeug enthält verschiedene Parcoursstationen voller Ideen, Themen und Aktionen. In Gruppen wurden mit den Schülern Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt. Die Betreuung und Umsetzung des Parcours erfolgt mit qualifiziertem Personal.
    Mit dem Ziel, Sicherheit zu vermitteln, Unfälle zu vermeiden und Gewalt zu verhindern, wurde das gemeinsame Projekt als präventiv wirkende Maßnahme entwickelt. Dabei war es allen beteiligten Partnern wichtig, nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger vorzugehen, sondern mit Themen aus der Lebens- und Ideenwelt der Jugendlichen ein sprachlich auch zielgruppengerecht aufbereitetes Programm zu bieten.
    „Nur die Schulen, Lehrer, Eltern und Schüler selbst können langfristig präventiv wirken und dazu beitragen, das Klima an den Schulen zu verbessern, so Klaus Ross, einer der Partner. Gesponsert wurde der Mobil-Einsatz von Gelsenwasser.

    Serkan Kabakci und Kürsat Uluocak 30.05.2005 (Quelle: Soester Anzeiger)

     
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    Letzte Änderung am: 30.05.2005 vom Kai Laugsch und Serkan Kabakci